SPD Plüderhausen

 

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Besuch der Kultusministerin in der Hohbergschule

Auf Einladung des SPD Ortsvereins kam im Juni 2012 unsere Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer in die Hohbergschule

Mitten in die Vorbereitungen zum Schulfest der Hohbergschule kam am Freitag die Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer zur Visite nach Plüderhausen.

Die offizielle Begrüßung im Foyer der neuen Mensa durch den Hausherrn Schulleiter Jürgen Groitzsch und Bürgermeister Andreas Schaffer erfolgte nach einem Rhabarbercocktail im Sektglas.

Unter den geladenen Gästen waren die Landtagsabgeordneten Petra Häffner (Grüne) und Claus Paal (CDU), Vertreter der Kultusverwaltung und des Regierungspräsidiums, einige Gemeinderäte, Elternvertreter und Lehrer der Hohbergschule.

Er fühle sich geehrt, sagte der Schuldirektor, wollte aber auch gleich auf die Schwerpunkte des Schulbetriebs hinweisen. Die seit zwei Jahren bestehende Verbundschule wolle ein attraktives Bildungszentrum sein. Man habe noch keinen Antrag auf Gemeinschaftsschule gestellt, nutze aber die damit zusammenhängenden Möglichkeiten und Freiheiten, neue Lernformen in der Praxis auszuprobieren.

Bürgermeister Andreas Schaffer lobte die Dynamik der jungen Verbundschule. „Ich hätte die Einladung nicht unterschrieben, wenn ich nicht überzeugt wäre, dass wir eine gute und vorzeigbare Schule haben.“

Die Gemeinde habe nicht nur erheblich investiert, sondern sei auch mit 26 Mitarbeitern personell beteiligt und mittlerweile auch in den pädagogischen Betrieb integriert. Er überreichte ein knisternd verpacktes Gastgeschenk aus Plüderhäuser Produktion, das die Ministerin Warminski-Leitheußer ganz offensichtlich überraschte. In ihrem Statement hob sie hervor, dass die Schule sich den Veränderungen der Gesellschaft anpassen müsse. Sie sei der Kristallisationspunkt im Gemeindeleben. Der rote Faden sei für sie jedoch, dass die Versorgung der Schulen mit ausreichend Lehrern gesichert ist. „Da gibt’s auch mehr Geld, wenn es nötig ist“, so habe sie es mit dem Finanzminister besprochen.

Danach wurde die Ministerin, die auf Initiative des SPD-Ortsvereins gekommen war, zum Schulhof hinauf geleitet, wo ein langes Spalier luftballonbewehrter Grundschüler die Gesellschaft erwartete.

Sichtlich erfreut nutzte sie die Gelegenheit, mit den Jüngsten hier und da zu plaudern.

Die Kultusministerin besuchte danach die Klasse 7, die schon Erfahrung mit dem „kompetenzorientierten Unterricht“ gesammelt hat. Seit drei Jahren wird der Schulstoff, so die Lehrerinnen Schmidt-Bartels und Heissenberger, von den Schülern selbstständig in Teams erarbeitet. Diese Unterrichtsform wird schon von Schulen in der Region nachgefragt und auch von Schmidt-Bartels als Weiterbildung angeboten.

Hier war zu sehen, was Rektor Groitzsch mit den Begriffen „Verantwortung übernehmen“ und „das Leben in die eigene Hand nehmen“ gemeint hatte. Die Schüler fanden´s rundherum gut und die Ministerin setzte sich sehr interessiert zu einzelnen Gruppen an den Tisch, um von ihnen Informationen aus erster Hand zu bekommen.

Teil drei des Besuchsprogramms war ein kleiner Probenausschnitt des Musicals „Die Clique“, das am Nachmittag beim Schulfest aufgeführt werden sollte.

Unten warteten indes schon die Helferinnen der Verwaltung und des SPD-Ortsvereins mit dem Imbiss. Die Ministerin jedoch strapazierte den zeitlichen Ablauf ein wenig, um sich unterwegs noch mit Schülern, Lehrern und Elternvertretern auszutauschen. Deshalb wurde ihr vorgesehenes Impulsreferat gestrichen und auch die Fragen aus dem Publikum mussten etwas gekürzt werden. Allerdings kam das Thema der knappen Mittel etwa für Krankheitsvertretungen oder fehlende Wochenstunden zur Sprache. Eine Schülerin fragte: „Wie sehen Sie die Werkrealschule in 10 Jahren?“ Das brachte Ministerin Warminski-Leitheußer nicht in Verlegenheit. Die Entwicklung hin zur Gesamtschule biete die beste Gelegenheit Zeit und Geld optimal einzusetzen. Sie halte es grundsätzlich für falsch, die Jugendlichen durch die Schulzeit zu jagen. Vielseitige Entfaltungsmöglichkeiten in jungen Jahren seien die Basis für ein gesundes Leben. Wer jetzt noch Fragen hat, kann sie gerne schriftlich nachreichen. Die Ministerin strahlte, sie habe einen guten Eindruck von einer wunderbaren Schule erhalten und erteilte noch ein dickes Lob an alle, die daran mitwirken.

Bild und Text:Elfriede Walendy und Eberhard Bartsch

 

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